Entstehungsgeschichte
Bereits im Jahre 1977 befassten sich die Initianten, Dr. med. Andreas Banz, Luzern, und Edgar Durrer, Alpnach/Cham, mit der Idee, alljährlich in der Stadt Luzern mit freiwilligen HelferInnen während der Vorweihnachtszeit ein Kerzenziehen durchzuführen. Der Erlös kommt Projekten für Menschen mit einer Behinderung zugute. Im Sinne der Partnerschaft zwischen Behinderten und Nichtbehinderten sollen für die Mittelbeschaffung Behinderte nicht als Objekte von Geldsammlungen dienen, sondern die Spender als Gegenleistung ein selbsterarbeitetes Produkt und die Stadt Luzern gleichzeitig ein weiteres kulturelles Angebot erhalten.
Nach intensiver Vorbereitung zu der die Suche von Freiwilligen, Verhandlungen mit den zuständigen Behörden betreffend Standort des "Kerzenhüsli", Bewilligungen, Materialbeschaffung u.a.m. gehörte, fand 1978 das erste Kerzenziehen am Sempacherplatz in Luzern statt, wo es noch heute während vier Wochen im November/Dezember durchgeführt wird.
Vereinsgründung
1979 wurde der Verein Luzerner Kerzenziehen gegründet. Der Vorstand setzt sich aus behinderten und nichtbehinderten Mitgliedern, aus VertreterInnen des Organisationsteams des Kerzenziehens und Fachleuten für Behindertenfragen zusammen. Die Hauptarbeit besteht in der Begutachtung fremder und eigener Projekte sowie in der Unterstützung des für die Durchführung des Kerzenziehens verantwortlichen Organisationsteams.